Im Jahr 2017 teilte der internationale Direktor von Living Water Adopt-A-Child (LWAAC), Steve McDaniel, eine Vision, um das Land und die natürlichen Ressourcen, die wir in Guatemala besitzen, besser zu verwalten. Die Vision war, das Grundstück des Missionsdienstes zu nutzen, um Kühe zu züchten; ein Projekt, das wir "Heilige Kühe" nennen. Sobald die Kühe Kälber haben, werden sie verkauft und der Gewinn wird zurück in den Missionsdienst gesät.

Segnungsfelder für eine nachhaltige Zukunft

Etwa zur gleichen Zeit startete er auch das so genannte Segnungsfeldprojekt. Als unser internationaler Direktor auf die Hügel und Felder von Quiche hinausblickte, kam ihm die Geschichte von Ruth, Naomi und Boas in den Sinn.

Rut wollte nur nachlesen, aber der Herr sorgte für viel mehr. Boas gab seinen Männern den Befehl, Rut nicht nur zu erlauben, zu sammeln, sondern gezielt Segen fallen zu lassen, damit sie ihn ernten konnte.

Unsere Segnungsfelder liefern nahrhaftes Essen, das in unseren Ernährungsprogrammen vor dem COVID-19 verbraucht wurde. Die Ernten liefern auch Futter für unsere Kühe und die Produkte werden oft an heimische Familien gespendet. Wir hatten einen solchen Überfluss, dass wir auch einiges auf den lokalen Märkten verkaufen, um die Arbeit unseres Dienstes zu finanzieren.

Wir haben ein ehemaliges gesponsertes Kind, jetzt ein junger Mann, in unserem Chixocol-Programm eingestellt, um uns Vollzeit mit dem Blessing Fields Projekt zu helfen. Eduardo ist taubstumm und konnte bisher keine Arbeit finden. Die Segnungsfelder sorgen nun auch für ihn.

Nutztiere mit einem Zweck

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Segnungsfeldprojekts sind unsere Missionsdiensthühner und Truthähne. Wir haben derzeit über 100 Hühner und Dutzende von Truthähnen. Wir produzieren täglich 8-12 Dutzend Eier aus Freilandhaltung, die wir innerhalb des Missionswerkes verbrauchen, verkaufen und an bedürftige Familien spenden. Zusätzlich zu den Eiern verkaufen wir auch Hühner und Truthähne, was dazu beiträgt, das Projekt zu erhalten und zu erweitern.

Wir bemühen uns aktiv darum, verarmten guatemaltekischen Familien ihre eigenen Hühner zur Verfügung zu stellen, um auch ihnen eine nachhaltige Nahrungs- und Einkommensquelle zu bieten. Wir bauen die Hühnerställe für sie und versorgen sie mit Legehühnern und Futter für den Anfang.

Wir planen, diese Projekte auf unsere Arbeit in Albanien auszuweiten und dabei einen ähnlichen Ansatz mit Schafen, Ziegen und Schweinen zu verwenden, der für albanische Familien besser funktioniert. Wir werden bald die erste Kuh kaufen und damit beginnen, Familien zu bestimmen, die gesegnet werden sollen.

Vielen Dank an alle, die in diese Projekte gesät haben! Wenn Sie zu den Projekten "Heilige Kühe" oder "Segnungsfelder" beitragen möchten, spenden Sie bitte jetzt.